Freitag, 20. September 2019

Am 15. Oktober wird gewählt in Mosambik!

Die Oppositionspartei (Renamo) hat einige wenige Plakate für die nationalen Wahlen von ihrem Kandidaten aufgehängt:


Von unserem Präsidenten (von von der Regierungspartei) hängen
manchmal an einer schön gestrichenen Wand 10 - 20 Plakate.


Autos und Motorräder sind mit Fahnen geschmückt, Spiegel mit Wahlwerbung überzogen, ja sogar Autositzbezüge habe ich entdeckt, viele haben ein T-Shirt oder einen Rock mit Wahlwerbung.


Sieht ja ganz nett aus - doch kostet das sicher einiges..


Sogar diese Autonummer ist mit Wahlwerbung überklebt - probiert das doch bei der nächsten Wahl in Deutschland oder der Schweiz aus  - Ueli Maurer oder Angela Merkel (bzw. der Nachfolger oder die Nachfolgerin) - das wer mal was NEUES!


Der kleine "junge" Mann auf dem Bild ist kein neuer Wahlhelfer. Mein Anliegen ist, dass die Wahl friedlich abläuft und Gottes Wille geschieht. Lasst uns gemeinsam Gott darum bitten.






Wer nicht hören will muss fühlen!

Einige Schüler haben sich schlecht verhalten - sie haben unerlaubt das Gelände verlassen und so die Schule geschwänzt. In Absprache mit den Eltern, mussten sie an ihren freien Nachmittagen an der Schule bleiben (eine Woche lang) und auf dem Schulgelände praktische Arbeiten verrichten. Sie wollten sich leider nicht fotografieren lassen, so habe ich aus der Ferne in "Visier genommen.


Hoffentlich haben die Schüler was daraus gelernt!






Samstag, 14. September 2019

Die Situation - ein halbes Jahr nach dem Sturm in Mosambik

Heute brachten wir unsere Missionarskollegin Michaela nach Beira zum Flughafen.

Vielleicht fragt ihr euch: Wie sieht es 6 Monate nach dem Sturm aus - hier einige Eindrücke.



Das Gelände ist weitgehend abgetrocknet. Es hat noch einige kleine Teiche, wo die Frauen ihre Wäsche waschen und auch Kinder darin baden. Ob das Baden so gesund ist und die Wäsche in dem abgestandenen dreckigen Wasser sauber wird, da habe ich aber so meine Zweifel.


Die Chinesen haben, in den letzten Wochen, an der beschädigten Strasse kräftig gebaut.


Nur noch die LKW`s müssen lange warten, die PKW`s dürfen jetzt wieder durchfahren.


Die abgebrochenen Strassenstücke sind bereits wieder aufgefüllt und teilweise schon geteert. Ein einigen Stellen ist es noch zu eng, dass 2 LKW`s aneinander vorbeikommen können. Deshalb müssen die LKW`s einige Stellen noch einspurig passieren.


Wenn die Strasse wieder vollständig hergestellt ist, wird es sicher nicht mehr lange dauern bis Mautgebühren fällig werden. Es ist schon alles dafür vorbereitet - durch den Sturm hat es sich halt nur verzögert. Was das wohl kosten wird? Keine Ahnung. Da müssen wir uns überraschen lassen.


Viele Häuser sind wieder zugedeckt, jedoch oft mit alten Chapas (Dachblechen) und nur provisorisch mit Steinen und Balken befestigt, was für die kommende Regenzeit wohl nicht ausreichen wird,



Doch einige Gebäude/Häuser sind noch ohne Dach, wie hier ein Schulgebäude in Inchope.