Mittwoch, 14. Februar 2018

Evangelisation in Trangapasso





Für den 10. Februar hatte unsere Gemeinde eine Open-Air-Evangelisation in Trangapasso, einem Stadtteil von Chimoio, geplant.

 

Das Wetter war alles andere als geeignet, doch davon lässt man sich hier nicht aufhalten. Unser Geländewagen von der Mission diente als Transporter. Zum Glück hat er Allrad, sonst wäre ich an dem Tag ein paar mal stecken geblieben.


Unglaublich was in so einem kleinen Kofferaum alles Platz hat. Selbst der junge Mann
auf dem Bild fand im Kofferraum noch eine Sitzgelegenheit.


Auf kreative Art wurde hinter dem Gemeindehaus eine schwere und teilweise löchrige Plane gespannt, so dass zumindet die Instrumente einigermassen trocken blieben. Die Evanglisation war eigentlich wie ein normler Gottesdienst mit einer evangelistischen Predigt, jedoch sehr laut (das ist wichtig). Der Gemeindeleiter hatte vom Nachbarn Strom erhalten, denn die Gemeinde hat  keinen eigenen Stromanschluss. Ich habe mich gewundert, dass die Sicherung nicht raus flog.


Die laute Musik bewirkte, dass mehr und mehr Leute kamen und das Evanglium hörten. Ja, in Afrika kann man mit einfachen Mitteln Menschen erreichen. In Europa würden die Nachbarn nicht zu der Veranstaltung kommen, sondern die Polizei rufen, weil sie an ihrem freien Tag gestört würden - Afrika hat auch so seine Vorteile.

Ja selbst auf dem Erdhügel tanzten die Jugendlichen nach dem Gottesdienst, trotz widriger Bedingungen. Das erinnert mich an das Bibelwort, dass das Evangelium zur Zeit und Unzeit verkündigt werden muss.


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