Mittwoch, 4. April 2018

Namensgebung ganz unkonventionell

Eine ganz neue Erfahrung!
Ruth, die Frau eines Mitarbeiters von uns, war schwanger mit dem 4. Kind. Der Geburtstermin sollte Mitte Dezember 2017 sein. Nachdem dieser Termin schon verstrichen war, hat der Arzt einen neuen Geburtstermin festgelegt - Mitte Januar 2018. Als auch dieser Termin verstrich, haben wir uns schon Sorgen gemacht. Das Kind wollte und wollte nicht kommen. In Deutschland oder der Schweiz hätte man schon längst die Geburt eingeleitet.
Am 20. Februar besuchten Katharina und ich (Andrea) die hochschwangere Frau, beteten noch mit ihr und dann sagte ich: Das nächste Mal sehen wir uns dann mit Baby.
Und so war es dann auch!
Am 21. morgens erschien unser Mitarbeiter nicht, weil in dieser Nacht seine Tochter zur Welt kam.


Katharina und ich dienten als Taxi. Wir haben die frischgebackenen Eltern und das Baby im Krankenhaus abgeholt und nach Hause gefahren. Als Ruth im Auto sass, fragte ich sie: Habt ihr schon einen Namen? Als sie verneinte, sagte ich mehr oder weniger im Spass: Eigentlich sollte das Kind Esperança heissen, weil es so lange auf sich warten liess. Esperança heisst auf Deutsch Hoffnung, aber auch Erwartung.


Und was denkt ihr, welchen Namen die Eltern dem Kind gegeben haben? Esperança!!!
So einfach geht das - ähnlich wie zur Zeit des Alten Testamentes.
- z.B. bei Mose: Der-aus-dem-Wasser-Gezogene - 


Auch afrikanische Kinder können schreien!





Das ist die ganze Familie (der Papa steht im Hintergrund)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.