Sonntag, 9. Juni 2019

Hilfstransport für eine Gemeinde in Beira

Gestern war ich mit unserem Mitarbeiter Verniz in Beira, um die Gemeinde seines Onkels mit Lebensmitteln zu versorgen. In Beira sind viele Dächer noch nicht gedeckt oder nur provisorisch geflickt, was für die nächste Regenzeit nicht ausreichen wird. Auf der Strecke nach Beira ist das Wasser zurückgegangen, jedoch steht das Wasser an einigen Stellen immer noch, so dass mit der Reparatur der Strasse noch nicht begonnen werden konnte. Weiterhin sind ca. 15 km (zwischen Beira und Chimoio) nur einspurig befahrbar.
 
 
Das ist die Stelle nahe Nhamatanda, wo die Strasse weggespült wurde. 
 
 
In der Stadt Tica steht an manchen Stellen das Wasser immer noch.
 
 
Kirche in Beira
 
 
Ein Blick in die Kirche - Wände und Dach sind nur provisorisch geflickt.
 
 
Nach einer Kurzpredigt des Missionars werden die Hilfsgüter ausgeladen.
 
 
 
Nach afrikanischer Tradition bekommen die Leiter der Gemeinde zuerst etwas.
 

 
Da wir nur eine begrenzte Anzahl Hilfsgüter, aufgrund von Platz und Gewicht
transportieren können, bekamen immer zwei Familien zusammen
einen Sack Reis, 5 Liter Öl, sowie Bohnen und einige Seifen.
 
 
Gestern nahmen wir noch unseren Wächter Mateus mit, der in Beira zwei leibliche Kinder aus erster Ehe hat. Wir besichtigten ihr Haus in Beira und entschieden uns, die Reparatur des Hauses mit einem Geldbetrag zu unterstützen. Während wir die Gemeinde mit Lebensmittel versorgten organisierte Mateus die Baumassnahmen, so dass diese schnell durchgeführt werden können. In den Bairros von Beira sieht es teilweise noch ziemlich chaotisch  aus nach dem Sturm.
 
 
 
 
 

 
 
 
 


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