Samstag, 14. September 2019

Die Situation - ein halbes Jahr nach dem Sturm in Mosambik

Heute brachten wir unsere Missionarskollegin Michaela nach Beira zum Flughafen.

Vielleicht fragt ihr euch: Wie sieht es 6 Monate nach dem Sturm aus - hier einige Eindrücke.



Das Gelände ist weitgehend abgetrocknet. Es hat noch einige kleine Teiche, wo die Frauen ihre Wäsche waschen und auch Kinder darin baden. Ob das Baden so gesund ist und die Wäsche in dem abgestandenen dreckigen Wasser sauber wird, da habe ich aber so meine Zweifel.


Die Chinesen haben, in den letzten Wochen, an der beschädigten Strasse kräftig gebaut.


Nur noch die LKW`s müssen lange warten, die PKW`s dürfen jetzt wieder durchfahren.


Die abgebrochenen Strassenstücke sind bereits wieder aufgefüllt und teilweise schon geteert. Ein einigen Stellen ist es noch zu eng, dass 2 LKW`s aneinander vorbeikommen können. Deshalb müssen die LKW`s einige Stellen noch einspurig passieren.


Wenn die Strasse wieder vollständig hergestellt ist, wird es sicher nicht mehr lange dauern bis Mautgebühren fällig werden. Es ist schon alles dafür vorbereitet - durch den Sturm hat es sich halt nur verzögert. Was das wohl kosten wird? Keine Ahnung. Da müssen wir uns überraschen lassen.


Viele Häuser sind wieder zugedeckt, jedoch oft mit alten Chapas (Dachblechen) und nur provisorisch mit Steinen und Balken befestigt, was für die kommende Regenzeit wohl nicht ausreichen wird,



Doch einige Gebäude/Häuser sind noch ohne Dach, wie hier ein Schulgebäude in Inchope.


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