Dienstag, 15. Oktober 2019

Häuserbau - wie weiter?

Nhamatanda und Beira sind noch in einem erbärmlichen Zustand nach dem Sturm. An der Hauptstrasse entlang geht es einigermassen, doch in den Bairros sieht es noch schlimm aus.

Ein paar Beispiele aus Nhamatanda:










Eine Kirche ohne Dach.


Diese Schule hat immer noch kein Dach.
Die Kinder haben Unterricht in den Zelten,
welche nach dem Sturm als Notunterkünfte dienten.


Doch auch die Zelte sind nicht wirklich mehr
geeignet für einen sinnvollen Unterricht.

Am vergangen Freitag war ich mit zwei einheimischen Pastoren in Nhamatanda unterwegs um zu schauen, wo und wie wir helfen können. Die Pastoren wollen natürlich, dass wir ihren Gemeindegliedern zuerst helfen. Doch schafft dies Probleme mit den Nachbarn. Eine andere Herausforderung ist die Betreuung der Projekte, da Nhamatanda 100 km von Chimoio entfernt ist. Man kann den Leuten kein Geld in die Hand geben, sondern muss das Material in Etappen kaufen und verteilen und dann die Bauentwicklung kontrollieren. Gott muss uns da Weisheit schenken, wie wir das am Besten anpacken. In Nhamatanda schätze ich, dass 20 - 30% der Häuser nicht regentauglich sind. 

Beispiele von Lebenssituationen, wo wir gebeten wurden zu helfen:


Diese Familie hat kein Haus mehr und wohnt bei Verwandten.


Die Hütte ist fast eingestürzt.

Diese Mutter mit 5 Kindern benötigt ein Haus.

Nebenbemerkung: Beim Stillen die Brust frei zu zeigen ist auch für viele Christen kein Problem. Jedoch wird in vielen Gemeinden/Kirchen genau darauf geachtet, dass das Knie durch den Rock der Frau bedeckt ist bzw. bedeckt bleibt.


Trotz all der Not geht das Leben "normal" weiter.



Irgendwie krass: Das Haus ist fast am einfallen, hat aber
eine Sattelitenschüssel auf dem Dach.



Am Schluss unserer Besichtigungstour stoppte der einheimische Pastor eine Mota-taxe. Der Pastor aus Chimoio und der Missionar durften bei "unserem" Motafahrer aufsteigen - der einheimische Pastor lief zurück. Dies ist ein Zeichen der Ehrerbietung für die Gäste.



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