Dienstag, 10. Dezember 2019

3. Arbeitsphase in Beira

Gestern bin ich nach Beira gefahren um den Bauverlauf zu überprüfen, sowie weitere Schritte mit den Leuten vor Ort zu besprechen. Unseren zukünftigen Verwalter Verniz habe ich vor Ort gelassen um die weiteren Arbeiten zu koordinieren.


Wir haben wieder Lebensmittel für 60 Familien vorbereitet.
Diesmal kamen andere Nachbarn, wie beim letzten Mal
an die Reihe.



Die Gemeinde hatte die Aktion gut vorbereitet. Sie verteilten im Vorfeld Nummern an die Nachbarn, so dass sie gut kontrollieren konnten wer schon etwas erhalten hatte und wer nicht.


Als Dank für unseren Einsatz wurden wir von den Frauen der Gemeinde mit Capulanas für unsere Ehefrauen beschenkt. Singend und tanzend überreichten sie uns die Geschenke. Sie haben nicht viel, doch im Bereich der Dankbarkeit sind sie uns ein echtes Vorbild.


Die meisten Häuser sind fast fertig!


Mutter und Tochter zusammen mit unserem 
Verwalter und dem Maurer (rechts)


Die Tochter wollte sich unbedingt 
zusammen mit dem Musungu-Pastor
fotografieren lassen.

Braucht noch jemand eine Schwiegertochter???



Nun werden die Häuser fertiggestellt, sowie bei ca. 20 Häusern die Dächer neu gedeckt. Viele Häuser haben immer noch kein Dach. Ein grosses Problem ist, dass Beira so tief liegt. Es hat nur eine Nacht bisher in Beira geregnet. In dem Bairro (Stadtteil), wo wir aktiv sind, stand alles unter Wasser. Nach fast einer Woche hat es immer noch Pfützen bzw. kleine Teiche zwischen den Häusern und die Strassen sind schlammig. Graças a Deus haben wir ein Allradfahrzeug.


Da die Gemeinde uns bei den Bauaktionen vorbildlich
unterstützt hat, haben wir uns entschlossen mitzuhelfen,
ihre Kirche wieder aufzubauen. Es steht nur noch der
vordere Teil der Mauer sowie der hintere Teil des Daches.

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