Sonntag, 23. Oktober 2016

Weitere Impressionen aus Maputo

Wenn wir so in der Stadt unterwegs sind, ist es schon eigenartig, dass der Kommunismus immer noch in Form von Strassennamen present ist. Die ehemalige kommusistische Partei Frelimo ist ja auch noch immer an der Macht, auch wenn sie ihr äusseres Erscheinungsbild geändert hat - vergleichbar mit der SED in der DDR, aus der die PDS wurde und jetzt die Linke heisst.

Hier ein paar Strassenschilder:



Bei all dem Lernen sind die Gemeindebesuche eine willkommene Abwechslung. In Maputo können wir einfach an den Gottesdiensten teilnehmen, ohne dass von uns erwartet wird zu predigen oder sonst einen Beitrag einzubringen. Die Gottesdienste sind auch eine gute Übung, um unsere Ohren an das afrikanische portugiesisch zu gewöhnen. Hier in der Hauptstadt gibt es unterschiedliche Gemeinden, so dass wir ganz unterschiedliche Gottesdienst bzw. Gottesdienstformen erleben konnten. Hier ein paar Bilder aus einer kleineren Baptistengemeinde, die uns sehr gefallen hat.

 Es gibt hier auch sehr grosse Gemeinden, wie die Assembleia de Deus an einer grossen Verkehrsstrasse (Avenida Eduardo Mondlane), aber auch viele grosse Moscheen. Das Zusammnleben von Musilme, Christen und andren scheint hier ziemlich reibungslos zu funktionieren.


Vor einigen Tagen sind wir ziemlich erschrocken, als bei Nacht plötzlich Schüsse aus einem Maschinengewehr hörten. Die Polizei jagte einen Räuber und eröffnete das Feuer auf ihn und tötete ihn. Das Auto, das er fuhr knallte dann auf eine Mauer und brannte völlig aus. Unser Lehrer meinte am nächsten Tag, dass die Polzei recht schnell zur Waffe greift und gleich das Maschinengewehr benutzt - der Wert eines Menschen hat in Afrika keinen grossen Wert - wir sind so froh, dass das bei Gott anders ist.

Nun ist schon die letzte Woche in Maputo angebrochen. Wir haben noch drei Tage Unterricht und werden am 27. und 28. Oktober mit den wichtigsten "Persönlichkeiten" unserer Gemeindebewegung bekanntgemacht. Danach geht es zurück nach Chimoo und die heisse Phase der Einarbeitung in in die Zentrumsleitung beginnt.

Samstag, 1. Oktober 2016

Rauchzeichen


Habt ihr unser Rauchzeichen gesehen? :))

Seit wir hier in Maputo angekommen sind, rauchen unsere Köpfe vor lauter Lernen. Am 06.09. sind wir nach Maputo geflogen. Wir sind hier in einem Gästehaus beherbergt und haben es richtig gut. Morgens kommt unser Privatlehrer und nachmittags machen wir dann Hausaufgaben. Aber zwischendurch gehen wir auch eine Runde spazieren, damit wir nicht einrosten und dann wieder besser lernen können.

Wir sind schon einige Kilometer durch Maputo gegangen und haben allerhand gesehen. So z.B. die schönen Häuser hier mit Blick auf das Meer. Dort wohnen die Reichen. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist schon extrem!

Hier gibt es wirklich tolle Gebäude, so auch der Bahnhof (unten auf dem Bild).

Aber dann gibt es da auch überall Müll. Jeder lässt seinen Müll halt irgendwo fallen. Und selbst wenn er im Container landet, wird er von den Armen durchwühlt und liegt dann wieder herum. Der Wind tut dann auch noch Seines dazu und verteilt ihn.

Die Stadt wäre um einiges schöner ohne den Müll!
Maputo, richtig schön!
- von weitem -












Uns geht es soweit gut und wir haben noch Ruhe vor dem Sturm!
Wenn wir Ende Oktober dann nach Chimoio kommen, geht die eigentliche Arbeit richtig los!
Vom Regen in die Traufe?
Mal sehen :))