Sonntag, 23. April 2017

Casa Mesica

Am vergangen Samstag machten wir einen Ausflug nach Casa Mesica - das ist ein schönes Resaurant in einem kleinen Nationalpark, ca. 1 Autostunde von Chimoio entfernt. Unser Ausflug fing schon gut an! Fast wäre es erst gar nicht dazu gekommen! Es gab nämlich an sämtlichen Tankstellen kein Diesel 😞 Überall hiess es: nada - nichts! An der vierten Tankstelle haben wir dann doch noch Diesel bekommen und konnten unsere Fahrt richtig beginnen. Die erste Strecke unserer Reise fuhren wir auf einer sehr schönen Strasse, als wir dann aber von der Hauptstrasse abbogen, wurde die Strasse immer schlechter und plötzlich ging es nicht mehr weiter.





Wir kamen an einen Fluss, der vorher nicht existierte, wenigstens nicht an dieser Stelle - so konnten wir nicht mehr weiterfahren. Da, wo jetzt der Fluss fliesst, ging vorher die Strasse entlang. Durch die starke und längere Regenzeit dieses Jahr, hatte es die Strasse an dieser Stelle durch die Wassermassen weggespült. Der Besitzer von Casa Mesica erzählte uns später, dass es sogar drei Häuser weggespült hatte und eine Person ums Leben kam.
Schon dachten wir, dass das das Ende unseres Ausfluges ist!




Hilfsbereite Mosambikaner sagten uns dann aber, dass es einen anderen Weg durch das Dorf gibt. Über diesen sehr abenteuerlichen Weg erreichten wir die Strasse auf der anderen Seiten und konnten unseren Weg fortsetzen. Wie gut, dass wir ein geländetaugliches Missionsauto haben.






Der Umweg hat sich aber gelohnt - wir konnten einen schönen Tag erleben und die Schönheit Afrikas geniessen. Der Ausblick war herrlich! Die Stille - wunderbar, keine Gesänge, keine Trommeln ... einfach zum Geniessen. Dazu noch ein feines Essen und gute Gespräche. Ah, und für Markus noch ein Bad im Swimmingpool! Ein perfekter Tag.







Sonntag, 16. April 2017

"Meine Freundinnen"

Viele kleine Kinder haben Angst, wenn sie uns Weisse sehen und fangen an zu heulen. aber es gibt auch Ausnahmen :)


Pascoa und Eva legten am Karfreitag alle Scheu ab und kamen zu Andrea und mir. Sie betasteten unsere weisse Haut und unsere glatten Haare (sie wollten wissen, wie sich ein Mosungo -Weisser - anfühlt).



Das ist Pascoa, was auf Deutsch Ostern heisst - hier gibt es viele eigenartige Namen. Ein Mitarbeiter unserer Gemeinde heisst Tempo, das bedeutet Wetter oder auch Zeit. Von unseren Wächtern in Moyo Mucuru heisst jemand Lisboa (Lissabon).


Das ist meine kleine Freundin Eva

Überfall ...


Einer unserer Mitarbeiter (zweiter von links) wurde von Räubern bei Nacht übefallen und mit dem Buschmesser an der Hand verletzt. Seine rechte Hand ist noch ziemlich geschwollen, doch sind wir froh, dass er die Hand und die Finger bewegen kann. Möge Gott ihn schnell wieder ganz gesund machen. Wir durften ihn am letzten Freitag zu Hause besuchen.


Die junge Familie (3 Personen) wohnt in der Hütte, die ihr auf dem Bild seht (schätze ca. 8 qm gross). Wie gut es uns in Deutschland bzw. der Schweiz geht wird einem da erst wirklich bewusst.

Frauentag in Mosambik


Am 7. April war Feiertag in Mosambik - Frauentag. "Unsere" Moyo-Mucuru-Frauen unternahmen einen Ausflug nach Beira ans Meer. Es gab ein leckeres Mittagessen in einem Restaurant direkt am Strand und einige der Frauen nahmen ein Bad im Meer. Trotz der fast 10 stündigen Autofahrt (Hin- und Rückfahrt = 400 km) war das ein sich lohnender Tag. Unterwegs wurde gelacht und gesungen, sogar auf Deutsch. Bei einem Lied haben wir Shona, Portugiesich, Englisch und sogar Deutsch gesungen. Unsere Frauen haben dann sogar in Deutsch reingesungen, was sie bei ihren Liedern immer machen. Hat sich richtig gut angehört! Unser Frauentags-Lied wurde dann: Ebenzer (até aqui nos ajudou o Senhor - bis hierher hat der Herr uns geholfen).


 

Mit diesem Lied erfreuten unsere Frauen uns dann in unserem Culto (Mitarbeitergottesdienst).