Sonntag, 11. November 2018

Ausflug nach Catembe

Gestern wurde in Catambe die neue Brücke eingeweiht, so dass man keine Fähre mehr braucht. Heute war der erste Tag, wo das "normale Volk" sie befahren konnte - kostet etwas 3 Franken pro Überfahrt in eine Richtung - das ist nicht wenig für Afrika. Die schwedischen Missionare, bei denen ich gerade wohne, wollten mir in Catembe noch ein Projekt zeigen, welches sie vor über 30 Jahren begonnen hatten.

 
 
 
 
 
Blick auf den Hafen
 
 
Strand von Catembe
 
 
Blick auf Maputo
 
 
meine schwedischen Gastgeber
 
 
gemeinsames Essen in Catembe - mit Shila aus Chimoio
 



Samstag, 10. November 2018

Pastorenkonferenz in Maputo

 
 
 
Für die diesjährigen Konferenz in Maputo entschloss ich mich, gemeinsam mit den Pastoren unserer Region, die 1200 km lange Strecke mit dem Bus unter die Räder zu nehmen. 150 km der Strasse sind in einem katastrophalen Zustand, so dass man teilweise neben der Strasse fahren muss, da dort die Löcher nicht so tief sind wie auf der geteerten Strasse. Morgens um 4.30 Uhr mussten wir beim Busbahnhof in Chimoio sein. Der erwartete Reisebus war nicht da, sondern ein kleinerer älterer Bus mit Gummiledersitzen, wo man die Lehne nicht verstellen konnte. Es war schon ein etwas älteres Modell. Die Federung war nicht mehr so ganz in Ordnung und überall klapperte es. Die Sitze waren so schmal, dass mein afrikanischer Pastor Kollege noch ein Drittel von meinem Sitz benötigte. Ich war aber noch gut dran: Der Mann vor mir sass neben einer etwas "hubraumstarken" Frau, so dass er nur noch sein halbes Hinterteil auf dem Sitz platzieren konnte.
 
 
 
 
Schon nach einer Stunde tat mir der Rücken weh. Der Busfahrer fuhr alleine die ganzen 17 Stunden, überholte an Stellen, wo man nichts sieht, redete mit den Fahrgästen und schaute oft auf die Seite oder nach hinten und telefonierte zwischendurch. Drei mal ca. 10 Minuten hat er angehalten für eine WC-Pause. Die Frauen links in die Büsche und die Männer rechts. Es war eine nicht einfache, jedoch gute Afrikaerfahrung - so leben und reisen unsere Mosambikaner. Für sie ist es ein Privileg, dass sie überhaupt mit so einem Bus solch eine weite Reise unternehmen können. Dass wir heil ankamen, dafür kann man Gott wirklich DANKE sagen.
 
 
 
Auf dem Bibelschulgelände wurde ein Zelt aufgebaut - ein richtig gutes Zelt.
Wir hatten eine gute Atmosphäre - es war eine richtig gute Konferenz.
 
 


 
 
Das Hauptthema war: Heiliger Geist - Apostelgeschichte 1, 8
 
 
 
Während den Vorträgen liefen junge Ordnerinnen die Gänge auf und ab und weckten die Leute wieder auf, die eingenickt waren - vielleicht auch eine gute Idee für Europa?
 
 
 
 
Die Zeit in der Hauptstadt habe ich auch für einige Behördengänge genutzt - meistens eine Strecke zu Fuss und die andere mit diesem tollen Vehikel zurückgelegt - auch diese Fahrer haben einen gewöhnungsbedürftigen Fahrstil.
 
 
 
 
In Maputo nennt man das Fahrzeug: Chopella - ein anderer bekannter Name ist Tuc Tuc