Montag, 25. März 2019

Cyclone Idai

Wie ihr alle aus den Nachrichten erfahren habt, wurde Mosambik von einem schweren Sturm getroffen (in Verbindung mit starken Regenfällen). Besonders hart hat es die Hafenstadt Beira und Umgebung getroffen. Der Sturm zog weiter ins Landesinnere. Chimoio wurde nur gestreift und daher sind die Schäden geringer als in Beira.

Da erst ab heute die Strasse nach Beira wieder befahren werden kann, hier ein paar Bilder aus dem Internet aus Beira.





Auf dem Bild sieht man wie eine provisorische Strasse gebaut wurde.

Auch in Chimoio und Umgebung gab es Schäden an Häusern, jedoch ist das kein Vergleich mit Beira. Besonders tragisch ist, dass die Ernte weitgehend zerstört ist. Die Lebensmittelpreise für Grundnahrungsmittel sind bereits gestiegen, so das die armen Leute es bald nicht mehr bezahlen können. Sie sind gewöhnlich Eigenversorger, daher haben viel bald nichts mehr zu Essen. Viele, die ihre Häuser verloren haben, sind bei irgendwelchen Verwandten untergekommen oder leben in Zelten, die von staatlichen Organisationen gestellt wurden (siehe Bild in unserem Stadtteil).



Hier einige Bilder aus Chimoio:



Dieses Haus gehört einer Familie, die sich um Waisenkinder kümmert. Einige dieser Waisenkinder sind Pateninder an unserer Schule.



weitere Bilder:

Das Haus gehört einem unserer Mitarbeiter. Es konnte bereits wieder repariert werden.




Chimoio nach Sturm und Regen


zerstörte Ernte


Sturmschäden auf unserem Gelände



Das Leiterehepaar vor der beschädigten Kirche unserer
Gemeindebewegung am Stadtrand von Gondola..

Danke für eure Unterstützung! Wir wollen mithelfen bei der Erstversorgung (Lebensmittel etc.), sowie beim Wiederaufbau von zerstörten Häusern. Möge Gott uns Weisheit schenken, dies in der richtigen Weise, mit Gottes Hilfe, auszuführen.



Montag, 11. März 2019

Ein Höhepunkt im Gemeindeleben - der Missionar kommt zu Besuch

Auch in diesem Monat machte ich einen Besuch in unserer Gemeinde in Chihororwe. Draussen im Busch bekommen die Gemeinden selten Besuch. In diesem Jahr werde ich einmal im Monat in dieser Gemeinde fortlaufend eine Predigtreihe durchführen.  Ich sprechen über grundlegende Themen des Glaubens: Was ist ein Christ; wer ist Jesus... Die Leute nehmen die biblische Lehre dankbar auf. Schon bei der Hinfahrt war unser Geländewagen überladen, denn wenn der Missionar aufs Land fährt wollen viele mit. Jetzt in der Regenzeit sind die letzten 2 Kilometer der Strasse zur Gemeinde so zugewachsen, dass man stellenweise keine Strasse mehr sieht und man das Gefühle hat, man fährt auf einem Acker. Doch mit Gottes Hilfe erreicht man das Ziel.


Nach dem Gottesdienst gab es für alle Schima (Maisbrei und Fisch). Die
Frauen sitzen bei den Kindern und die Männer bei den Gästen.


Das Andrea nicht dabei war, bekam ich für sie extra noch ein paar Maiskolben geschenkt.


Auf der Rückfahrt hatte ich 4 Frauen mit jeweils einem Kind vorne im Geländewagen. Der Kofferraum war zur Hälfte mit Brennholz gefüllt für die Hochzeit Ende März, sowie 4 lebende Hühner, die an den Füssen festgebunden waren und mehreren Säcken mit Mais. Eigentlich war der Kofferraum voll, doch mussten noch 3 Männer und ein ca. jähriger Junge mit - irgendwie haben sie es noch geschafft Platz zu finden und mit einigem Drücken konnte ich auch die Heckklappe schliessen. Wie sagt man - lieber schlecht gefahren, als gut gelaufen. Unglaublich, was in unserer Hillux alles Platz hat.

Dienstag, 5. März 2019

Andrea ist geboren



Ich meine nicht  meine liebe Ehefrau Andrea, da liegt die Geburt schon 54 Jahre und 5 Tage zurück. Die Frau des Waisenprojektes in der Nähe unserer Schule hat ihr 10. Kind zur Welt gebracht, das nun Andrea heisst. Vor kurzem waren wir zum Predigtdienst bei der Familie im Gottesdienst. Die Frau meinte, dass wenn das Kind ein Mädchen wird, dann wird es den Namen Andrea erhalten.


Hier ist die Mutter mit der gestern geborenen Andrea. Heute ist ein Regentag,, 
da sieht man leider den Kopf der Mutter nicht wirklich.


Die beiden Andrea`s unter sich!!!




Jugendseminar in Chimoio


Vor gut einer Woche war ich Gastredner beim Jugendseminar von unserem Ministerio. Das ist ein Angebot für unsere Hauptgemeinde und die 7 Stationsgemeinden. Mein Thema das mir vorgegeben wurde war: Die Jugend soll fest bleiben (treu sein) und gehorsam im Werk des Herrn. Nach über 2 Jahren Dienste in den verschiedenen Gemeinden in Mosambik,  wird mir mehr und mehr bewusst, dass die Betonung in der Verkündigung sehr einseitig im Bereich der Werke liegt.


Deshalb versuche ich den Aspekt der Gnade, dass wir aus Glauben gerettet werden und nicht aus Werke immer wieder in die Themen einfliessen zu lassen. Ich versuchte den Jugendlichen klar zu machen, dass es Jesus in erster Linie um die Gemeinschaft, die Beziehung mit uns geht und dass die Werke  dann ein Resultat dieser Gemeinschaft sind und nicht umgekehrt.