Dienstag, 23. April 2019

Erste Schritte unseres Wiederaufbauprogrammes!

Einige Eindrücke:


Hier werden 60 Sack Zement abgeladen um für 3 Häuser die notwendigen Steine anzufertigen.



Unglaublich wie schnell die afrikanischen Frauen einen LKW mit Zement abladen.


Einige ältere Kinder helfen auch beim Abladen - ich als Mann "darf" bzw.
 "muss" zuschauen - das ist auch Teil von Afrika.


Anita wohnt mit ihren 4 Kindern in dieser provisorischen Behausung. 


Nun bekommt die Familie ein neues Zuhause - hier werden gerade Steine angefertigt.


Gestern wurde mit dem Mauern begonnen.



Sonntag, 21. April 2019

Verteilaktion nach dem Gottesdienst

Heute besuchten wir eine unserer Gemeinden (Zona) auf dem Land. Wie es sich gehört hielt ich am Ostersonntag eine Osterpredigt. Da die Bibelkenntnis und auch die Schulbildung hier sehr gering sind, versuche ich so einfach wie möglich die Botschaft weiter zu geben (in der Art wie in einem  Kindergottesdienst in Europa).


Nach dem Gottesdienst erklärte ich den Leuten, dass sie noch Lebensmittel erhalten werden - das hatten wir vorher nicht angekündigt. Gespannt warteten sie, bis sie an die Reihe kamen.





Nun werden die Sachen für den Transport nach Hause vorbereitet.


Unglaublich, was die Afrikanerinnen alles auf dem Kopf transportieren
können, ohne dass etwas herunterfällt.


Freitag, 19. April 2019

Hilfsaktion am Stadtrand von Gondola

Gestern unterstützten wir Mitglieder  einer Kirche, in einem Randbezirk der Stadt Gondola, mit Lebensmitteln. Teilweise wurde ihre Kirche beschädigt, sowie einige ihrer Häuser. Nur der Leiter und ein Mitarbeiter der Kirche haben ein regelmässiges Einkommen. Da war unser Lebensmitteltransport natürlich willkommen.


Eine Mauer der Lehmkirche, die beim Sturm einstürzte, ist fast
schon wieder im Orginalzustand.


Gespannt warten die einzelnen Familien bis sie an der Reihe sind.


Unser Mitarbeiter Verniz, sowie zwei Jugendliche beginnen mit dem Ausladen.


Irmão Pedro, der Leiter der Gemeinde, ruft jeder Familie einzeln auf.



Diese Frau hat sich besonders herzlich für die Hilfe bedankt. Sie hat wirklich
gestrahlt, als sie ihre Sachen bekam. Das ist auf dem Bild leider
nicht ganz so deutlich zu erkennen.


Vielen, vielen Dank an alle Spender
 in der Schweiz und in Deutschland.



Sonntag, 14. April 2019

Hilfsaktion in Cerâmica


Am vergangenen Freitag haben wir nochmals, mit dem Pastor des Waisenprojektes, eine Hilfsaktion durchgeführt. Dieses mal fuhren wir nach Cerâmica, einem kleinen Dorf zwischen Dondo und Beira.


Ein Blick in die Kirche!


Tanzend wurden wir von der Gemeinde begrüsst.


Die Gemeinde hatte eine Liste mit den Namen der Familien vorbereitet. 
So konnten wir zügig mit der Verteilaktion beginnen.


Wie immer kommt der Pastor zuerst an die Reihe.


Danach kommt dann das "normale" Volk an die Reihe.



Für den Transport ist jeder selber verantwortlich.


Meistens haben kleine Kinder Angst vorm weissen Mann. Hier war es anders. Die Jungs bleiben stets an meiner Seite. Zum Schluss beschenkte ich sie mit je 10 Meticais - da war die Freude gross.



Neben meinem Sohn Jonas wirkte mein afrikanisches Team wie eine "Miniausgabe".



Der Wasserturm wird gebaut

Parallel zu unseren Hilfstransporten geht es in kleinen Schritten bei unserem Landwirtschaftsprojekt voran. In der vergangenen Woche wurden einige Vorbereitungen getroffen, damit der Wasserturm bald aufgestellt werden kann.

Hier ein paar Bilder:


Zwischen Bohrloch und Wasserturm wird 
gegrabenund das alles ohne Maschinen.




Die Löcher für das Fundament werden erstellt.



Das Fundament wird vorbereitet


und mit Beton ausgegossen.




Der Schlauch zwischen Bohrloch und Wasserturm wurde
bereits verlegt und der Graben wieder zugeschüttet.





Freitag, 12. April 2019

Wiederaufbau von zerstörten Häusern

Wir haben ein Konzept erstellt, wie wir Menschen beim Wiederaufbau ihres Hauses helfen können. Wir möchten nicht alles finanzieren, sondern Eigeninitiative. fördern. So können wir mehr Menschen helfen, wie wenn wir alles finanzieren. Eine 100 prozentige Finanzierungen würde auch Neid bei den Nachbarn hervorrufen - trotz dieser Pläne wird Neid wahrscheinlich nicht ganz zu vermeiden sein, Wir planen beim Bau eines einfachen Hauses von 3 auf  5 Metern zu helfen. In erster Linie mit Baumaterial (Steinen, Zement, Haustüre, kleine einfache Fenster und ein Dach).

Hier seht ihr einen einfachen Grundriss:




Etwa in dieser Grösse soll das Haus gebaut werden, jedoch mit anderen Steinen und mit Zement gemauert.

Wir haben einige Familien besucht und ihre Lebenssituationen begutachtet. Hier einige Beispiele, wo wir helfen wollen:


In diesem provisorischen Haus wohnt eine schwangere Frau mit 4 Kindern, deren Mann verstorben ist. Ihr Haus ist eingestürzt. Sie hat sich provisorisch etwas zurechtgemacht mit geliehenem Material. 

Weitere Beispiele von zerstörten Häusern:









Mittwoch, 10. April 2019

Hilfsaktion in unserem Bairro

Gestern versorgten wir 40 Familie in unserem Bairro mit je einem Sack Maismehl, 5 Liter Öl, 5 Kilo Bohnen und 3 Stück Seife. Diese Familien stehen in Verbindung mit dem Waisenprojekt, von dem wir 12 Kinder an unserer Schule haben.




Alle Familien, die etwas erhalten sollten, warteten schon auf unsere Ankunft.




Alles war gut organisiert, so dass wir nach einer kurzen Begrüssung mit
der Verteilaktion beginnen konnten. 


Das ist das Leiterehepaar des Waisenprojektes.


Ein Mitarbeiter der Gemeinde trug alles sorgfältig in eine Liste ein,
so dass keine Familie bevorzugt oder benachteiligt wurde.



Nach der Verteilaktion traten alle wieder zufrieden ihren Heimweg an.