Mittwoch, 22. Mai 2019

Der Bau der ersten Häuser ist fast abgeschlossen!

In der kommenden Woche können wir den Bau der ersten 15 Häuser abschliessen, so dass wir mit weiteren Häusern starten können. So ein Häuserprojekt spricht sich schnell herum (ohne Werbung). Wir bekommen immer mehr anfragen, so dass am Ende auch eine ganze Reihe von Familien leer ausgehen werden. Das ist halt nun mal so. Wir bauen nicht mehr als 15 Häuser auf einmal, denn sonst verlieren wir den Überblick, denn es braucht, trotz einiger Vertrauenspersonen, die uns unterstützen, halt doch unsere Begleitung bzw. Kontrolle (das sagen die Afrikaner sogar selber, dass es ohne das nicht geht).
 
 
Der Pastor des Waisenprojektes hat sein Haus selber gemauert - sieht
doch ganz gut aus! Jetzt fehlen noch Fenster und Türen.
 

Heute  habe ich einige Türen beim Schreiner / Tischler abgeholt.
 

 
Die sehen schon etwas anders aus als in Europa - doch
es ist erstaunlich wie sie das mit einfachsten Mitteln hinbekommen.
Jede Hobbyhandwerker ist viel, viel besser ausgerüstet.
 
 
Unsere Hillux ist schon ein robuster Lastesel.

Montag, 20. Mai 2019

Weitere Lebensmittellieferung nach Boque

Nachdem wir schon zwei Gemeinden mit Lebensmittel in Boque versorgt haben, hat es sich herumgesprochen, dass es Lebensmittel vom "Missionar" gibt. Ich erkläre aber immer den Leuten, dass diese Hilfe von Christen aus der Schweiz und Deutschland kommt - nicht von mir bzw. uns. So haben wir heute die 3. Gemeinde in Boque beliefert und werden dies auch noch bei der 4. Gemeinde durchführen.
 
 
 
 
Mit fröhlichem Gesang wurden wir empfangen und nach einer
Kurzpredigt des Missionars konnte die Verteilaktion beginnen.
 
 
 
 
 
Gemäss Liste wurden die Familien aufgerufen.
 
 
Mit geschickten Händen wird alles in ein Tuch gewickelt.
 
 
Und dann geht es nach Hause.
 
 
 
Auch die Kinder sind es gewöhnt Dinge über lange Distanzen zu tragen.
 
 
Als besonderes Zeichen des Dankes und der Wertschätzung,
bekam ich nach der Verteilaktion 4 Hühner geschenkt.
Der Kofferraum war ja jetzt leer - warum sollte
man ihn nicht als Hühnerstall nutzen???
 


Sonntag, 19. Mai 2019

Die Hilfstransporte gehen weiter!

Jede Woche führen wir 2 bis 3 Hilfstransporte durch. Alles muss eingekauft und dann gut verladen werden, das benötigt seine Zeit. Wir führen auch unter der Woche Einsätze in Zusammenarbeit mit verschiedenen Gemeinden durch. Da auf den Dörfern fasst niemand eine feste Anstellung hat, ist auch an einem Nachmittag unter der Woche die ganze Gemeinde versammelt Oft wird zuerst ein kurzer Gottesdienst gefeiert und ich (Markus) darf bzw. muss eine Predigt halten. So langsam komme ich in Übung spontan und ohne grosse vorige Vorbereitung zu predigen. Da hilfst es, dass ich seit  3 Jahren fast jeden Sonntag in einer Gemeinde predige und des öfteren an Samstagen ein Seminar halte.
 
Hier einige Eindrücke aus der Gemeinde in Boque von unseren Mitarbeitern Mateus und Marcelino:
 
 
Gespannt warten alle bis die Verteilung endlich losgeht.
 
 
 
 
 
 
Lebensmittelverteilung nach dem heutigen Gottesdienst im Bairro 5:
 
 
 
 
 
So eine Verteilaktion macht ganz schön müde!
 

"Unsere Häuser" machen Fortschritte


 


Nach der Fertigstellung unseres Musterhauses machen auch andere Häuser Fortschritte. Steine werden mit Hilfe einer Form hergestellt - ein Sack Zement wird mit Sand und Wasser gemischt, das ergibt dann 45 Steine (15 X 20 X 40) pro Sack. 900 Steine werden für ein Haus benötigt. Teilweise machen die Frauen (hauptsächlich Witwen) das gemeinsam mit ihren Kinder. Unsere Afrikanerinnen scheuen keine harte Arbeit. Diese Frauen tragen ohne Probleme einen 50 kg schweren Zementsack.


Hier einige Bilder von der aktuellen Bauentwicklung:


Das Haus von Dona Beauty.
 
 
 
 
Dona Marta freut sich, dass ihr Haus bald fertig ist!
 
 
Auch das Haus der Pastorenfamilie (des Waisenprojektes) sieht schon ganz gut aus.


Montag, 6. Mai 2019

Hilfsaktion in Dombe

Am vergangenen Samstag war ich gemeinsam mit zwei einheimischen Leitern einer Gemeinde  in Dombe, ca. 140 km von Chimoio entfernt. Die Strasse nach Dombe führt durch ein Naturschutzgebiet. Man hat fast das Gefühl, das ist wie in der Schweiz - die Passtrasse hat es in sich. Das musste unsere Hillux schnaufen mit den ganzen Hilfsgütern.
Hier einige Eindrücke:

 
Mateus - und im Hintergrund die vollbeladene Hillux
 
 
 
 
 

Dombe liegt im Tal und wurde vom Wasser, das von den Bergen kam, fast zu 100%  überschwemmt. Jetzt 6 Wochen danach ist das Wasser fast abgelaufen. Man erzählte mir, dass viele Kinder sich nicht so lange auf den Bäumen halten konnten, bis Hilfe kam und daher ertranken. Aber jetzt scheint das Leben einfach normal weiter zu gehen, als wäre nichts gewesen, ausser dass die Häuser nur provisorisch geflickt sind und die Ernte vernichtet ist. Irgendwie ist das für uns Europäer kaum nachvollziehbar. Es ist wie abgehakt - keine Trauerphase...
 
 
Wir feierten einen Abendmahlsgottesdienst und wie fast
 immer predigte der weisse Missionar. Danach verteilten wir
die Lebensmittel.
 
 
Die Freude war unbeschreiblich.
 
 
 
Noch ein paar Eindrücke von den beiden vergangenen Sonntagen im Raum Chimoio:
 

 
Die Verteilaktion wird vorbereitet.
 
 
Anschliessend wurde vor Freude getanzt.
 
 
Bilder von einer Gemeinde die einer unserer Mitarbeiter leitet:
 
 
Gespannt schauen alle beim Ausladen zu,
 
 
Die leitenden Mitarbeiter der Gemeinde prüfen die vorbereitete Liste,
damit  jede Familie auch wirklich etwas bekommt.
 
 


Sonntag, 5. Mai 2019

Das erste Haus ist bezugsfertig!!!

Wie in einem früheren  Blog bereits erwähnt, haben wir beschlossen der Witwe Anita zu helfen ein Haus zu bauen, da sie nach dem Sturm mit ihren Kinder in einer provisorischen Plane-Behausung leben musste. Hier einige Bilder:


Der "Mestre" mit seinen Helfern in Aktion



Hier ist die Mauer fast schon fertig.


Das Dach ist fixiert.


Die Seitenansicht mit eingebautem Fenster.


Veranda, mit Eingangstüre und Zementboden.
- hier kann die Familie kochen, wenn es regnet -


Das Haus konnte für ca. 700 Euro / 800 Franken gebaut werden.


Ania und ihre 5 Kinder - es ist eine Freude die strahlenden
Gesichter der Familie zu sehen 
- vor 2 Wochen sah das noch ganz anders aus -