Sonntag, 7. Juli 2019

Unser zukünftiger Verwalter

Alberto Verniz ist bis jetzt unser Koch, der auch eine kleine Gemeinde in unserer Gemeindebewegung leitet. Wir haben ihn während unserer Zeit als sehr treuen und vorbildlichen Mitarbeiter kennengelernt. Seit März 2019 arbeitet er nur noch am Morgen als Koch und ist am Nachmittag bei uns im Büro, wo wir ihn Schritt für Schritt in die neuen Aufgaben einführen. Ab 2020 wird er dann nur noch im Büro arbeiten. Einige unserer Aufgaben muss er nun in den nächsten zwei Monaten, während unserer Abwesenheit, selbstständig durchführen - ein gutes Training. Mit WhatsApp und Email werden wir ihn aus der Ferne unterstützen. Für diese Zeit benötigt er besonders unsere Gebete.
 
 
Vorne rechts seht ihr Verniz. Hier verwaltet er die Namensliste bei einem Hilfseinsatz. Beim Bau von Häusern und bei den Lebensmittelaktionen ist er mir eine grosse Hilfe, da er als Afrikaner mir viele gute kulturelle Hinweise geben und die Preise für Lebensmittel und das Baumaterial aushandeln kann - denn der weisse Mann muss immer mehr bezahlen, wenn er nach dem Preis fragt.

Unser Landwirtschaftsprojekt macht Fortschritte

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Mit grossem Aufwand konnte das Gelände gerodet werden!
Der Wasserturm ist fertig - das Geländer gerodet, nun kann es weitergehen.
 
 
Vorgestern konnten wir einen Traktor mit Fahrer organisieren, der den Boden umpflügte. Wir bekommen für einen halben Hektar das Material für ein Bewässerungssystem geschenkt und müssen nur den Arbeitslohn zahlen. Der Boden muss dafür vorbereitet werden.
 
 
So sah es nach dem Pflügen aus.
 
 

Unser Hausmeister Betinho (rechts) mit dem Traktorfahrer Jorge.
 
 
Gestern (6. Juli) war dann der zweite Arbeitsgang an der Reihe (Feinschliff)
 
 
 
So sieht es jetzt aus - gefällt es euch?
Ich habe alles soweit organisiert, dass das Bewässerungssystem auch während meiner Abwesenheit installiert werden kann - bin gespannt, ob das funktioniert. Wir wollen unsere Leute mehr und mehr trainieren, selber Verantwortung zu übernehmen. 
 
 
 
 

Freitag, 5. Juli 2019

Etwas zum Schmunzeln

Vor unserer Abreise in die Schweiz haben wir noch einige Einkäufe für die Schule getätigt, damit alles während unserer Abwesenheit ausreichend vorhanden ist.

 
 
In unserem Supermarkt (Shoprite) haben wir 90 Packungen Margarine gekauft und sie im Einkaufswagen so aufgeschichtet, damit ich der Verkäuferin zeigen bzw. erklären konnte, wie viele es sind. Sie hat erst gar nicht versucht nachzuzählen - das überfordert die meistens Kassiererinnen. Anstelle eine Packung einzuscannen und mal 90 multiplizieren, hat sie eine Packung 90 mal über das Display der Kasse gezogen - unvorstellbar bei Aldi oder Migros.

Openair Kindersegnung

Am vergangenen Samstag feierte die Familie von einem unserer Wächter, die Kindersegnung ihres 4. Kindes auf ihrem Grundstück. Alles war vorbereitet - eine Verstärkeranlage ausgeliehen und Strom aus der Nachbarschaft organisiert - laut ist halt besonders wichtig.
 
 
Es herrschte eine gute Stimmung, jedoch warteten und warteten wir... auf den Pastor der Familie.
 
 
Als er dann endlich kam, meinte er dass er es kurz machen würde - er zog es aber extrem in die Länge, obwohl fast niemand mehr zuhörte und die Kinder sehr unruhig waren - es schien ihn aber nicht zu stören. Ich bin ja schon einiges an Chaos gewöhnt, doch das war dann doch mehr als gewöhnlich.
 
 
Ein süsses Kind, das eingesegnetes wurde!
 
 
Als es fast schon dunkel war, gab es dann endlich das Festessen, was ja in Afrika das Wichtigste ist.