Sonntag, 29. September 2019

Mit kleinen Schritten geht das Landwirtschaftsprojekt voran.

Die wichtigsten Dinge sind besprochen und die Leute gefunden, die das Feld für die erste Aussaat bestellen wollen. Erste kleine Schritte wurden bereits unternommen. Nun müssen "meine Feldarbeiter" noch in die Gänge kommen und das Feld so vorbereiten, damit dann die Schläuche zwischen den Reihen verlegt werden können und das Wasser fliessen kann. 


Auf dem zweiten Teil des Geländes bauen wir 3 Häuser, wo 3 unserer Mitarbeiter mit ihren Familien wohnen werden. Jede Familie erhält auch ein Stück Land das sie in eigener Verantwortung pflegen und bearbeiten müssen (etwas anpflanzen).


Hier entsteht ein Haus - 4 x 8 m

Der Bau der Häuser hat begonnen - hier werden die Steine für das erste Haus hergestellt:


Der täglich benötigte Zement wird im Laden gegenüber von  unserem Grundstück
gekauft und mit einem Handkarren dann zur Baustelle gefahren.


Mit einem Sack Zement werden 45 Steine hergestellt - da wird einiges an Sand benötigt


Mit 1500 Steinen kann ein Haus gebaut werden










Was eine Chapa alles transportieren kann!

Chapas, so heissen unsere Kleinbusse - sie sind das hauptsächliche Transportmittel  der Mosambikaner. Da der Innenraum fast bis hinten mit Sitzen ausgestattet ist, bleibt fast kein Platz für den Kofferraum. Jedoch gibt es immer viel zu transportieren - da sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.


Was würde die Polizei in der Schweiz oder Deutschland wohl dazu sagen?

Besuch bei Vumba in Manica

Letzten Freitag besuchte ich zusammen mit unserem Schuldirektor die Fabrik Vumba, welche Mineralwasser herstellt (ohne Kohlensäure) - eine wichtige Firma in unserer Region. Wir haben nachgefragt, ob wir mit einer unserer Schulklassen eine Betriebsbesichtigung durchführen können.


Vumba hat eine "Open Air Küche" 


Hier wird Chima gekocht - genug für 70 Mitarbeiter erzählen mir die Köche


Das ist richtig harte körperliche Arbeit

Freitag, 20. September 2019

Am 15. Oktober wird gewählt in Mosambik!

Die Oppositionspartei (Renamo) hat einige wenige Plakate für die nationalen Wahlen von ihrem Kandidaten aufgehängt:



Auch vom Kandidat der MDM hängen einige Plakate


Von unserem Präsidenten (von der Regierungspartei) hängen
manchmal an einer schön gestrichenen Wand 10 - 20 Plakate.


Autos und Motorräder sind mit Fahnen geschmückt, Spiegel mit Wahlwerbung überzogen, ja sogar Autositzbezüge habe ich entdeckt, viele haben ein T-Shirt oder einen Rock mit Wahlwerbung.


Sieht ja ganz nett aus - doch kostet das sicher einiges..


Sogar diese Autonummer ist mit Wahlwerbung überklebt - probiert das doch bei der nächsten Wahl in Deutschland oder der Schweiz aus  - Ueli Maurer oder Angela Merkel (bzw. der Nachfolger oder die Nachfolgerin) - das wer mal was NEUES!


Mein Anliegen ist, dass die Wahl friedlich abläuft und Gottes Wille geschieht. Lasst uns gemeinsam Gott darum bitten.






Wer nicht hören will muss fühlen!

Einige Schüler haben sich schlecht verhalten - sie haben unerlaubt das Gelände verlassen und so die Schule geschwänzt. In Absprache mit den Eltern, mussten sie an ihren freien Nachmittagen an der Schule bleiben (eine Woche lang) und auf dem Schulgelände praktische Arbeiten verrichten. Sie wollten sich leider nicht fotografieren lassen, so habe ich aus der Ferne in "Visier genommen.


Hoffentlich haben die Schüler was daraus gelernt!






Samstag, 14. September 2019

Die Situation - ein halbes Jahr nach dem Sturm in Mosambik

Heute brachten wir unsere Missionarskollegin Michaela nach Beira zum Flughafen.

Vielleicht fragt ihr euch: Wie sieht es 6 Monate nach dem Sturm aus - hier einige Eindrücke.



Das Gelände ist weitgehend abgetrocknet. Es hat noch einige kleine Teiche, wo die Frauen ihre Wäsche waschen und auch Kinder darin baden. Ob das Baden so gesund ist und die Wäsche in dem abgestandenen dreckigen Wasser sauber wird, da habe ich aber so meine Zweifel.


Die Chinesen haben, in den letzten Wochen, an der beschädigten Strasse kräftig gebaut.


Nur noch die LKW`s müssen lange warten, die PKW`s dürfen jetzt wieder durchfahren.


Die abgebrochenen Strassenstücke sind bereits wieder aufgefüllt und teilweise schon geteert. Ein einigen Stellen ist es noch zu eng, dass 2 LKW`s aneinander vorbeikommen können. Deshalb müssen die LKW`s einige Stellen noch einspurig passieren.


Wenn die Strasse wieder vollständig hergestellt ist, wird es sicher nicht mehr lange dauern bis Mautgebühren fällig werden. Es ist schon alles dafür vorbereitet - durch den Sturm hat es sich halt nur verzögert. Was das wohl kosten wird? Keine Ahnung. Da müssen wir uns überraschen lassen.


Viele Häuser sind wieder zugedeckt, jedoch oft mit alten Chapas (Dachblechen) und nur provisorisch mit Steinen und Balken befestigt, was für die kommende Regenzeit wohl nicht ausreichen wird,



Doch einige Gebäude/Häuser sind noch ohne Dach, wie hier ein Schulgebäude in Inchope.


Freitag, 13. September 2019

Wir sind wieder zu Hause!!!

Nach über 6000 km unterwegs auf den Strassen der Schweiz und Deutschland, wo wir viele Verwandte, Freunde, Bekannte und Gemeinden treffen konnten, sind wir wieder gut in Mosambik gestartet. Wir hatten einiges vorbereitet, das unsere einheimischen Mitarbeiter weiterführen sollten. Dies war auch ein guter Test, um zu sehen, was sie schon ohne unsere Hilfe durchführen können. Wir waren positiv überrascht, was während unserer Abwesenheit geschehen ist.

Einige weitere Häuser konnten fertiggestellt werden - hier ein paar Bilder von unserem Mitarbeiter Verniz:






Auch unser Landwirtschaftsprojekt machte kleine Fortschritte. Es wurde mit der Installation des  Bewässerungssystem begonnen: