Mittwoch, 25. Dezember 2019

Moçambique nossa terra gloriosa! Mosambik, unser herrliches Land!

Moçambique nossa terra gloriosa!
Pedra a pedra construindo o novo dia!
Milhões de braços, uma só força!
Ó pátria amada vamos vencer!

Mosambik, unser herrliches Land!
Stein auf Stein bauen wir an jedem neuen Tag !
Millionen von Waffen, eine Stärke!
O geliebtes Land, lass uns gewinnen!

An jedem Schultag singen unsere Schüler aus voller Kehle diesen Teil der Nationalhymne. Landschaftlich ist Mosambik  auch ein herrliches Land, doch vieles liegt noch im Argen. Oft funktioniert bei den Behörden das System nicht, der Bankbeamte, sagt, dass er etwas heute noch macht, doch es geschieht nichts.... Vor den Banken bilden sich lange Schlangen.....


Danke für eure Unterstützung und eure Gebete. Das brauchen wir und unser Land auch 2020. Es geht in erster Linie nicht um eine wirtschaftliche Veränderung, sondern um eine Herzensveränderung, die nur Gott übernatürlich bewirken kann. Gottes Segen sei mit euch im neuen Jahr!!!

Das Landwirtschaftsprojekt macht keine Ferien!


Ein paar aktuelle Eindrücke 
- hier die Tomatensorte,  die nicht so hoch wächst!


- unserer hochwachsenden Tomaten - 




Mein Agrarteam!!!
Die Beiden rechts auf dem Bild machen gerade eine landwirtschaftliche Ausbildung bei der Uni Zambeza. Es waren schon zwei Lehrer von ihnen auf dem Gelände, um zu schauen was und wie sie es machen. Sie waren sehr angetan von der Arbeit. Das Lob hat den Jungs echt gut getan.


repolho / Kohl





Gestern wurden die Wasserleitungen für die 3 Häuser auf dem Geländer verlegt. Nun fehlt in den Häusern nur noch der Zementboden, die Stromanschlüsse bzw. Strominstalatione, sowie die Toiletten müssen noch fertiggestellt werden. Danach können die Familien einziehen.

Gottesdienst und Hilfsaktion in Dombe am 4. Advent

Am vergangenen Sonntag war ich mit Leitern aus Chimoio in Dombe (150 km entfernt von Chimoio), um nochmals eine Hilfsaktion durchzuführen - wir waren im Mai schon einmal dort mit Hilfsgütern.


Die Gemeinde erweitert gerade ihr Gebäue und trifft sich unter einem Provisorium. Das ist sehr angenehm bei der Hitze - es weht ein angenehmer Wind - trotzdem kommt das Schweisstuch öfters zum Einsatz.


Ich darf bzw. muss eine Lehreinheit und eine
Predigt halten - das strengt ganz schön an.


Die Gemeinde hatter Gäste aus der Adventsgemeinde,
welche auch einen tollen Gesangbeitrag leisteten.
Das hatte mich echt gefreut, denn solche über-
gemeindlichen Kontakte sind eher die Ausnahme.


Nach dem Gottesdienst wurden dann
die Lebensmittel verteilt.


So kurz vor Weihnachten - das ist ideal -
da gibt es in diesem Jahr genug zum Essen!


Die Gemeinde beschenkte mich mit einer 
Schubkarre voller Mangos.


Dankbar verabschiedeten sich alle vom Missionar.




Hier ein Blick auf den Neubau: Wie hier bauen viele Gemeinden um das alte Gemeindehaus herum und brechen dann zum Schluss das alte Gebäude ab. Oft, wie auch hier, bauen sie dann viel zu gross. Hier in Dombe wird das neue Gebäude 4 mal so gross wie das alte Gebäude. Da sie aber dafür nicht genug Geld haben, bauen sie über Jahre und der Neubau zerfällt dann schon wieder an einzelnen Stellen. Ich denke: Man könnte auch nur doppelt so gross bauen und in der Weise, dass man später das Gebäude einfach erweitern könnte. Da könnte ich ihnen sicher als Berater etwas helfen, doch sind die meisten Leiter in diesem Bereich leider beratungsresistent, so lass ich das lieber.

Montag, 16. Dezember 2019

Weitere Bilder vom Landwirtschaftsprojekt



Hier werden Stangen für Tomaten geschlagen, die
ziemlich hoch wachsen.


Eine ganz schön aufwendige Arbeit!



Einer meiner Arbeiter auf unseren Feld.


Ohne Wasser, wäre das Projekt nicht möglich!


Eine andere Sorte von Tomaten, die nicht so hoch wachsen.

repolho - Kohl


Arbeiten auf dem Gelände!

Nach einer grossen Reinigungsaktion auf dem Gelände  wo  wir vor allem den Müll eingesammelt haben, der sich immer mehr ausgebreitet hat, sowie Hecken geschnitten, nutzen wir nun die Zeit, wo die Schüler nicht da sind, um Arbeiten auf dem Gelände durchzuführen.



Nur noch innerhalb dieser Mauer, darf der Müll abgeladen werden und nur dort wird er in Zukunft verbrannt. Organischer Müll, wie z.B. Blätter dürfen nicht mehr verbrannt werden, das wollen wir für Kompost nutzen. Mal sehen, wie die neuen Umweltregeln des Missionars in der Praxis umgesetzt werden.



Hier machen wir eine kleine Mauer, damit in der Regenzeit das Wasser nicht immer den Sand vom Spielplatz wegschwemmt.


Boaventura in Aktion!


Leider reissen unsere Nachbarn im Bairro immer mehr unsere Hecken raus und kommen aufs Gelände um sich Früchte von  den Bäumen zu holen. Wir sind ständig dabei die Hecken wieder auszubessern. Nun wollen wir, soweit das Geld reicht, einen Zaun ziehen. Eine Mauer wäre besser, jedoch ist allein die Seite unseres Geländes zum Bairro fast 400 m lang, das ist nicht gerade billig.

Dienstag, 10. Dezember 2019

3. Arbeitsphase in Beira

Gestern bin ich nach Beira gefahren um den Bauverlauf zu überprüfen, sowie weitere Schritte mit den Leuten vor Ort zu besprechen. Unseren zukünftigen Verwalter Verniz habe ich vor Ort gelassen um die weiteren Arbeiten zu koordinieren.


Wir haben wieder Lebensmittel für 60 Familien vorbereitet.
Diesmal kamen andere Nachbarn, wie beim letzten Mal
an die Reihe.



Die Gemeinde hatte die Aktion gut vorbereitet. Sie verteilten im Vorfeld Nummern an die Nachbarn, so dass sie gut kontrollieren konnten wer schon etwas erhalten hatte und wer nicht.


Als Dank für unseren Einsatz wurden wir von den Frauen der Gemeinde mit Capulanas für unsere Ehefrauen beschenkt. Singend und tanzend überreichten sie uns die Geschenke. Sie haben nicht viel, doch im Bereich der Dankbarkeit sind sie uns ein echtes Vorbild.


Die meisten Häuser sind fast fertig!


Mutter und Tochter zusammen mit unserem 
Verwalter und dem Maurer (rechts)


Die Tochter wollte sich unbedingt 
zusammen mit dem Musungu-Pastor
fotografieren lassen.

Braucht noch jemand eine Schwiegertochter???



Nun werden die Häuser fertiggestellt, sowie bei ca. 20 Häusern die Dächer neu gedeckt. Viele Häuser haben immer noch kein Dach. Ein grosses Problem ist, dass Beira so tief liegt. Es hat nur eine Nacht bisher in Beira geregnet. In dem Bairro (Stadtteil), wo wir aktiv sind, stand alles unter Wasser. Nach fast einer Woche hat es immer noch Pfützen bzw. kleine Teiche zwischen den Häusern und die Strassen sind schlammig. Graças a Deus haben wir ein Allradfahrzeug.


Da die Gemeinde uns bei den Bauaktionen vorbildlich
unterstützt hat, haben wir uns entschlossen mitzuhelfen,
ihre Kirche wieder aufzubauen. Es steht nur noch der
vordere Teil der Mauer sowie der hintere Teil des Daches.

Bilder von unserem Landwirschaftsprojekt!

Das Feld ist angepflanzt, das Bewässerungssystem funktioniert und ich habe 3 Arbeiter, wo zwei davon eine Ausbildung im Bereich Landwirtschaft machen. Landwirtschaft ist nicht mein Gebiet, aber auch da bin ich dabei zu lernen. Ich bin mit der Begleitung des Projektes sehr gefordert, da wir ja gleichzeitig auch noch 3 Häuser für 3 Familien auf dem Grundstück bauen. Dadurch wird das Gelände sicherer und die Gefahr, dass die Stadt uns das Land wegnimmt, besteht nicht mehr.


Der Gerüstbau entspricht nicht europäischen
Vorschriften, aber er funktioniert.


Die 3 Häuser sind gemauert und die Dächer sind auch fertig. Gerade werden sie innen noch verputzt. Boden Fenster, Türen und Elektroanschluss fehlen noch. Mein Plan bis Weihnachten fertig zu sein, kann ich leider nicht umsetzen, jedoch bis Ende Januar wird es funktionieren, es sei denn das Wetter spielt nicht mit.


Die Toiletten müssen auch noch gebaut werden.
Vorbereitungen wurden bereits getroffen.

Unser Landwirtschaftsprojekt auf dem zweiten Teil des bisher unbenutzten Gelände geht gut (wie ihr seht) voran - die Pflanzen wachsen.  Nun gilt es Erfahrungen sammeln und dann beim zweiten Mal einiges zu optimieren.


Hier werden Stangen für die Tomaten angebracht.


Das sind meine 3 Agrararbeiter!


Samstag, 7. Dezember 2019

Mitarbeiterfest in Moyo Mucuru


Ursprünglich planten wir ein grosse Fest: 20 Jahre Moyo Mucuru, wo wir Vertreter der Stadt und der Kirche (Gemeindebewegung) einladen wollten. Aufgrund der Situation nach dem Sturm im März 2019, entschieden wir uns nur ein Fest in kleinerem Rahmen zu feiern, mit unseren Mitarbeitern und ihren Ehepartnern. Da diesen Monat die Sekundarschule, mit dem Abschluss der diesjährigen 10. Klasse, aufhört und wir ab 2020 nur noch die Primarschule anbieten (bis zur 7. Klasse), haben wir unsere externen Lehrer und Pastor Pindula, der die Schule über viele Jahre mit begleitet hat, im Rahmen dieses Festes verabschiedet.


Michaela machte von allen Paaren ein Bild.
Dieses Bild  erhalten sie als Erinnerung.


Victorino, unser externer Lehrer,
mit seiner Frau


Unser zukünftiger Verwalter Verniz
mit seiner Frau Ruth


Bei schönem Wetter, genossen die Leute
die Gemeinschaft, bis wir dann offiziell
starteten.


Nach einer Zeit von Gesang und Gebet, sowie einer Kurzpredigt
von mir, hielt ich eine Abschiedsrede für unsere externen Lehrer.
Natürlich gab es auch Geschenke!


Nach einer  kurzer Pause, kam dann der wichtigste Teil:
Ein leckeres Mittagessen!


Den traditionellen Kuchenanschnitt durfte
unsere externe Lehrerin Senhora Clamarita 
durchführen.