Donnerstag, 30. Januar 2020

Die ersten Tomaten sind reif und die Familien ziehen ein!


Die ersten Tomaten sind reif - sie sehen schön aus und schmecken echt gut


Die ersten Kunden kamen direkt aufs Feld und halfen
bei der Ernte der ersten reifen Tomaten mit.


Leider hat starker Regen den Pflanzen in den letzten Tagen zugesetzt. Wir müssen schauen, dass nicht noch mehr Schaden entsteht. Wir brauchen noch ein paar sonnige Tage, um mit der Ernte fortfahren zu können..


Bis auf die Stromverbindung zwischen Haus und Strommasten, sowie dem Aussenputz sind die Häuser fertig. Am Montag ist unser Mitarbeiter Leonardo mit seiner Familie eingezogen.


Nach dem Umzug von Leonardo am Montag, habe ich gestern den Umzug von Marcelinos Familie aus Boque durchgeführt - das geht schneller als in Europa. In unserer Hillux hatte fast alles Platz, inklusiv seiner Frau und seinen 4 Kindern. Den Rest banden wir auf sein Moped und alles war verstaut. Da wird einem erst bewusst, wieviel Zeug wir Europäer in Wohnung und Keller haben. 10 afrikanische Familien( mit vielen Kindern) haben zusammen weniger Dinge, als ein Deutsches oder Schweizer Ehepaar, ohne Kinder . Dass aus Boque jemand umzieht, das kommt nicht alle Tage vor. Das war ein echtes Ereignis mit vielen Helfern und Zuschauern. Am Freitag ist der Umzug der 3. Familie an der Reihe.

Mittwoch, 15. Januar 2020

Wir bauen ein Lagerhaus

Die erste Ernte naht: Anfang Februar sind die ersten Tomaten reif zum Ernten. Heute haben wir uns um mögliche Kunden gekümmert und ihnen ein Werbeblatt gegeben. Viele kaufen weit entfernt ihr Produkte ein (z.B. von Simbabwe). Da wir so nahe an der Stadt unser Gelände haben und es leicht erreichbar ist, haben wir voraussichtlich genügend Interessenten.


Letzte Woche habe ich schon mal 30 Holzkisten für
die bevorstehende Ernte eingekauft.


In der Regenzeit wächst das Grass / Unkraut
wie verrückt - das Gras muss dem Bau weichen


Das Fundament ist bereits fertig.


Heute haben wir die Steine gekauft und
auf unsere Baustelle transportiert.


Im Zusammenhang mit dem neuen Projekt, beginnen wir mit einer einfachen Mülltrennung. Biomüll (organische Stoffe) und Restmüll. eigentlich nicht kompliziert, doch damit es besser funktioniert, habe ich Schilder angebracht. Das Motto: So einfach wie möglich, damit es dann auch Erfolg hat.


Nun warten wir gespannt auf die erste Ernte!



zweite Bauphase in Nhamatanda erfolgreich abgeschlossen

Am Montag war ich in Nhamatanda, um den Abschluss der Arbeiten zu begutachten. Wir haben 5 stark beschädigte Häuser, in der für die Gegend typischen Baustil, wieder aufgebaut.

Die Häuser sind echt gut geworden - innen sind sie ganz
mit Zement verputzt, so wie rechts von der Eingangstür.


Sie bedanken sich herzlich bei allen Spendern


Voraussichtlich werden wir, nach der Regenzeit,
noch einige weitere Baumassnahmen
in Nhamatanda durchführen.



Sonntag, 12. Januar 2020

Aktuelle Bilder aus Chimoio

Heute war ich bei einer Gemeinde zum Abschluss ihrer Gemeindetage als Gastsprecher eingeladen. Ich habe die Gemeinde ermutigt, die Gaben, die Gott ihnen bereits gegeben hat nicht gering zu achten, sondern sie zu Gottes Ehre einzusetzen. Wir geben das was wir haben und Gott kümmert sich dann um das Resultat (die Frucht).


Das  Kirchengebäude ist noch ein Provisorium, 
erfüllt aber seinen Zweck.


Feierlich wurde nach dem Gottesdienst ein Kuchen
angeschnitten, um den Jahrestag der Gemeinde zu feiern.


Die Nachrede des Pastor wollte kein Ende nehmen
- das erlebt man in Mosambik öfters -
So hatten wir halt ein kaltes Mittagessen.
- doch das stört hier scheinbar niemand -

Hier noch ein paar aktuelle Bilder vom Häuserbau für unsere 3 Mitarbeiterfamilien:




.Bis auf einen paar Kleinigkeiten sind die Häuser
fertig. Der Aussenputz erfolgt später. In gut
einer Woche können die Familien einziehen.


Innenansicht - die Elektrokabel sind
verlegt, es fehlt nur noch die Verbindung
zum Strommasten, das muss aber die
Elektrogesellschaft machen.


Der Eingangsbereich


Casa de banho (WC und Waschraum)



Ein Blick ins Innere


Sickergrube mit "Abgasrohr"

Unsere erste Ernte naht - nächste Woche bauen wir noch ein kleines Lagerhaus und knüpfen Kontakte zu möglichen Kunden. Die Ernte muss ja auch an den Mann bzw. die Frau gebracht werden.


Unsere Tomaten





Kartoffeln


Kohl


Paprika


Salat

Die Unterrichtsfreie Zeit nutzen wir für notwendige Reparaturen an den Schulgebäuden und dem Gästehaus: Einige Fensterscheiben auswechseln, Dächer abdichten, ein Klassenzimmer streichen und die Holztüren lackieren, die von der Sonne stark beansprucht werden.


Gerne betätige ich mich auch selbst 
handwerklich - das ist für die Afrikaner
ungewohnt, denn da sagt der Chef, was 
gemacht werden muss - selber macht er
aber so  gut wie nichts.