Mittwoch, 26. Februar 2020

Weitere Hilfe für Nhamatanda

Nun ist die Regenzeit fast vorbei und wir möchten mit den Hilfsaktionen fortfahren.


Heute haben wir Lebensmittel an eine Zona (Stationsgemeinde) in Nhamatanda verteilt. Die Situation in der Region Nhamatanda ist immer noch sehr angespannt. Viele haben nicht viel zu essen und auch viele Häuser sind immer noch in einem schlechten Zustand.


Dankbar werden die Lebensmittel entgegengenommen.



Geduldig warten die Frauen bis sie dran sind.


Das Verteilen ist immer eine Herausforderung.


Heute haben wir noch Baumaterial für 5 weitere Häuser in Nhamatanda eingekauft. Diese Familie erhält ein neues Haus - das Haus was sie jetzt bewohnen wird abgerissen - es ist schon am Zusammenfallen. Am kommenden Sonntag werde ich in der Hauptgemeinde in Nhamatanda predigen und anschliessend verteilen wir dann nochmals Lebensmittel.


Ich bin immer wieder erstaunt, wie kreativ unsere
Mosambikaner Dinge transportieren


Familien sollen bzw. dürfen ihr Grundstück nutzen!

Nun wohnen die 3 Mitarbeiterfamilien schon einen Monat in den neuen Häusern auf dem unteren Grundstück. Der Aussenputz ist auch fertig. Leider hat die EDM immer noch nicht den Stromanschluss verlegt, obwohl das keine grosse Sache ist. Alle Gebühren haben wir schon bezahlt, doch gemacht wurde bisher nichts - ja das ist halt Afrika.


Mein Anliegen ist, dass die 3 Familien ihr Grundstück (je 60 X 70m) in Ordnung halten, damit wir das Gelände nicht jedes Jahr aufwändig mähen müssen. Zwei Familien haben schon einen Teil ihres Grundstücks umgegraben und Bohnen angepflanzt - das ist sehr erfreulich.


Wie gefallen euch diese Tiere? Ich habe sie gleich
mit Spezialmittel eingesprüht, denn wir benötigen
keine weitere  Raupenplage.

Samstag, 15. Februar 2020

Sehr starker Regen!


Leider hat es diese Woche in einer Nacht extrem stark geregnet. Ein Teil der Innenstadt stand unter Wasser. Unser Tomaten haben stark gelitten, wie ihr auf dem Bild sehen könnt.


Wir haben versucht so viel wir möglich noch zu ernten. Viele Tomaten sind aufgeplatzt, die wir nun verbilligt verkauft haben. Hier sortieren unsere Kundinnen die Tomaten. Statt 1500 MT (ca. 26 Fr.) pro Kiste, konnten wir eine ganze Anzahl von Kisten nur für 300 - 400 MT verkaufen ( 5 - 7 Fr.) - doch besser als wegwerfen. Unsere Mitarbeiter durften Tomaten, die schon auf dem Boden lagen, gratis mitnehmen.


Wir hoffen und beten, dass wir noch ein paar Sonnentage erleben, damit die Tomaten, die nach dran sind, wir gut ernten und verkaufen können. Mit dem Erlös der ersten Ernte möchten wir die zweite Phase finanzieren und die Arbeiter des Landwirtschaftsprojektes bezahlen, denn das Projekt soll sich zukünftig selber finanzieren. Bisher haben wir im Wert von  2200 Franken Produkte verkauft. Es wäre gut, wenn wir noch für ca. 1000 Fr. (trotz Regenschäden) Tomaten, Paprika und Salat verkaufen könnten. Den Kohl haben wir bereits verkauft.


Unsere 3 Mitarbeiterfamilien wohnen schon gut zwei Wochen auf dem Gelände. Nun ist Leben auf dem unteren Grundstück eingekehrt. Wir haben jeder Familie noch eine "afrikanische Waschgmaschine" gebaut.




Dienstag, 11. Februar 2020

Die Ernte ist in vollem Gange

Ich hatte gedacht, dass es schwierig ist geeignete Kunden zu finden, dem ist aber nicht so. Da viele Händler ihre Tomaten von weit her holen müssen (z.B. aus Simbabwe), sind sie an unseren Produkten interessiert. Leider hat es in letzter Zeit recht viel geregnet, so dass die Tomaten etwas gelitten haben und wir die, welche schon aufgeplatzt sind billiger abgeben müssen. Knapp 2 Tonnen Tomaten sind geerntet und verkauft, sowie ca. 150 kg Paprika und ca. 400 Kohlköpfe.





Hier werden die geernteten Tomaten sortiert und
in Kisten verstaut.




Wir haben einen Zufahrtsweg gemacht, so
dass man direkt zum Feld fahren kann.



Auch der Kohl kann nun geerntet werden



Erntearbeiter im Einsatz


Nun wird der Kohl aufgeladen

Wir hoffen und beten noch für ein paar Tage Sonne, damit die Tomaten gut reifen können und die Ernte keinen weiteren Schaden nimmt.